Mein anonymer Sklave schreibt

ein tag im mai
dienstag, es regnete. wusste es schon seit wir vor ca. zwei wochen telefoniert hatten. kurz nach halb drei stieg ich ins auto. kurze zeit später parkte ich in der nähe des excentrics. saß im auto, - unsicher, ging zur telefonzelle, - unsicher, stand am eingang, - unsicher. wollte schon wieder gehen. klingelte dann doch und als ich deine schritte hörte, wusste ich, dass es jetzt kein zurück mehr geben würde.
du hast mich gleich nach unten geführt, in die zelle, die tür ging zu, da stand ich nun, ziemlich ängstlich und verloren. du hast nur gelacht.
du sagtest , das es ziemlich mutig von mir war, hier her zu kommen und dass ich hier nicht mehr so schnell wegkommen würde.
du hattest recht, den von dem besuch im excentric bin ich immer noch nicht ganz zurück gekehrt.
es war schön, mit gebundenen armen vor dir zu knien und deine stiefel zu küssen.
es war schön das lederhalsband zu spüren, dass du mir umgelegt hast als zeichen dafür, dass ich in diesem moment dir gehöre und an dem du mich später die treppe hinaufgeführt bzw. gezogen hast.
es war spannend und erregend an armen und beinen gebunden vor dir zu liegen, obwohl ich für einen kurzen moment dachte, ich bekomme einen krampf. und selbst die schläge habe ich in gewisser hinsicht genossen und gerne für dich ertragen. gerne hätte ich sie noch länger zeit für dich gespürt, aber für diesen moment waren sie genau richtig.
und ich bin am ende gerne vor dir gekniet um deine stiefel aus dankbarkeit und demut erneut zu küssen.
ich fühlte mich hinterher wirklich gut und irgendwie frei und bin in gedanken doch schon wieder dein gefangener.