Anfang 2009 beschreibe ich mein Angebot wie folgt

BDSM und Schmerz

Als Domina im Kontext BDSM ist weibliche Dominanz, männliche Submission der Ansatz, der mich aktuell am meisten interessiert, inspiriert und motiviert.
Lassen Sie mich die Begriffe kurz klären:
Submission = Unterwerfung, Unterordnung, Hingabe, Ergebenheit, Dienerschaft
Dominanz = Herrschaft, Führung, Überlegenheit, Macht
BDSM = Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism

Mein Zugang ist auf jeden Fall der der dominanten Frau, der Herrin, der Domina, die einen submissiven Partner führt und lenkt im Sinne dessen, dass er seine Bereitschaft, zu dienen, ihr zur Verfügung zu stehen, ihr Lust und Freude zu bereiten, in irgendeiner Form zum Ausdruck bringt.
Ich bin nicht sadistisch – ich mag und mach es nicht, jemand ohne Kontext und Einfühlungsvermögen einfach zu quälen, nur an der Lust am Quälen. Das stößt mich ab und empfinde ich als Gewalt! Gewalt ist für mich kein BDSM.

Und gleichzeitig ist Schmerz durchaus ein kraftvolles, echtes Thema, das mich reizt, mit dem ich gerne agiere. Es ist ja längst bekannt, dass Schmerz- und Lustzentrum im Gehirn nahe beieinander liegen. So kann das Erleben von Schmerz ein sehr ergiebiger, tiefer Zustand sein, der Bewusstheit und Lust erzeugen kann. In dem Sinne liebe ich das Erzeugen von Schmerz mit einem entsprechenden Gegenüber durchaus. Außerdem ist es ein Mittel, das Hingabe erzeugen kann, was wieder in das Feld des Submissiven passt und nicht zu vergessen als Funktion der Strafe in der Ausübung Dominanz und Macht im Erziehungskontext.
Die Voraussetzung dafür ist für mich, dass die Dosis, der Kontext und die Beziehung dafür konstruktiv sind.
Integration statt Dissoziation! Weiter im Text