Gegenwart statt Geschichte

Vielleicht ist es der Frühling, vielleicht einfach der ganz natürliche Wandel, der sich im Laufe der Lebenszeit vollzieht und natürlich die Erfahrungen mit den vielen Menschen, die ich in den letzten Jahren machen durfte, mein eigener Entwicklungsprozess – schon lange schreibe ich ja als Slogan auf meiner Seite: Sharka geht neue Wege ….

… und die gibt es auch: Mit meinem neuen SM Coaching Angebot, das inzwischen etwas stiefmütterlich betreute Mondtau Angebot und auch die Sharka – die Domina mit Geschichte ist längst nicht mehr so betreut wie ich das früher mal intensiv gehandhabt habe … und den Veränderungen der Struktur im Excentric bezüglich Verfügbarkeit.

So langsam formiert sich da nun etwas heraus.

Da ich von meiner inneren Haltung und Persönlichkeit her mehr vom Prozess her komme, ist das immer auch etwas, was Zeit braucht. Ich bin nicht die Macherin, die funktioniert, sondern mir geht es ums Gestalten, ums Handeln und Erweitern aus etwas Gewachsenem, ums Kreative und das, was eingebunden ist in einen Kontext, also Substanz und Echtheit hat. Das sind Dinge, die mir wichtig sind.

Und auch Sinnhaftigkeit, Klarheit in der Struktur und Umsetzung sind Themen, die mir wichtig sind.

So sind meine Ideen schon seit einiger Zeit: „Die Domina mit Geschichte“ kommt ins Archiv – für alle, die interessiert sind zugänglich –

Der Name Sharka bleibt – immerhin hat Herrin Sharka eine inzwischen 30 jährige Tradition und da gibt es niemand auf weiter Flur, die das von sich sagen kann. Dies hat einen Wert und den möchte ich mitnehmen, wenn ich auch längst eine andere bin als die, deren Motive es damals waren, diesen Namen zu wählen (der Sage einer Anführerin eines Amazonenheers, das auf brutale Weise Männern den Garaus machte). Damit kann ich mich heute und schon länger nicht mehr identifizieren – weswegen ich auch schon vor vielen Jahren Scharka (ursprünglich) in Sharka umgewandelt habe, sodass es hier ein Unterscheidungsmerkmal gibt. Doch der Mythos der Amazone gefällt und passt mir auch heute noch.

Vielleicht wird ja aus der „Domina mit Geschichte“ Sharka – die Amazone. Doch zu schillernd oder exotisch will ich auch nicht sein, denn mir liegt auch am Herzen, mit Menschen in echte Beziehung treten zu können und mir nicht durch Spektakel (im Sinne von spektakulär) Distanz und Herrschaft zu verschaffen.

So ist die Idee, meinen Auftritt im worldwideweb wesentlich zu verändern. Auch hier werde ich die Form eines Blogs der bisherigen bevorzugen.

Das ist erstmal das Formale und ein paar Gedanken dazu, in die ich Sie, werte Leserin, werter Leser einbeziehe.

Noch ein paar Worte zum Inhaltlichen, der Idee dahinter, der Philosphie.

Der Hauptfocus, den ich einnehme bei all dem, ist – ähnlich wie auf meinen smcoaching Seiten bereits benannt: SM mit mir und bei mir hat das Ziel, aufzubauen. Sowohl mich als auch mein(e) Gegenüber. Das dient mir als Orientierung und ist zugleich simpel wie wirkungsvoll.

D.h. ich werde einzelne Anliegen der Menschen, die an mich herantreten, dahingehend überprüfen oder modifizieren, dass diese Raum lassen dafür, dass die Umsetzung aufbauend für alle Beteiligten sein kann.

Weiterhin möchte ich Veranstaltungen und besondere Projekte anbieten – gemeinsam mit anderen – bei denen ich entsprechend nicht die einzige bin, die es gestaltet. Daher werde ich hier meinen Einfluss zwar geltend machen, jedoch nicht über alles bestimmen, was passiert. So ist das auch immer ein Lernfeld für mich wie alles andere auch.

Von Garantien und Versprechungen nehme ich Abstand. Was ich hiermit bekunde ist, was mein Focus ist und meine innere Haltung. Dazu stehe ich voll und ganz. Wie es dann in der Wirklichkeit umsetzbar ist, wird sich zeigen.

Abschließend noch zwei Themen, die mir wichtig sind:

Ständige Verfügbarkeit finde ich altmodisch und auch eben gar nicht aufbauend. Deswegen biete ich das auch nicht an. Stattdessen will ich mich mit interessierten Menschen auf verbindliche Sessionzeiten, Begegnungen, Treffen, Sitzungen einigen. Da können Sie dann auch mit meiner ganzen Aufmerksamkeit und Engagement rechnen. Höchstwahrscheinlich werde ich auch zu bestimmten Zeiten spontane Kennenlernmöglichkeiten anbieten. Eben dann, wenn das auch für mich zeitlich und von meiner Bereitschaft her passt.

SM ist kein Konsumprodukt. Ich erkläre kurz, warum das so ist. Wenn Sie bei mir eine Ware kaufen, dann ist das ein Vorgang, den ich logistisch zu bewerkstelligen habe. Zwischenmenschlich ist die Ebene Verkäufer und Kunde zu managen. Wenn ich eine Dienstleistung anbiete, z.B. als Servierkraft in einem Restaurant, habe ich meine ganz bestimmte Rolle, die ich zu erfüllen habe. Das Zwischenmenschliche findet also zwischen Servicedienstleister und Gast statt. Auch das kann sicher sehr herausfordernd und komplex sein mitunter. Dennoch ist es etwas anderes als auf meinem Gebiet.

Als Herrin, die ich verkörpere stelle ich mein Wissen, meine Erfahrung, auch einen Teil meiner Persönlichkeit, mein Einfühlungsvermögen, meine Kreativität, meine Kenntnis der Praxis, auch Emotionales und insbesondere auch meine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, eine Situation in der Spannung zu halten etc. zur Verfügung. Das ist ein sehr anspruchsvolles zwischenmenschliches Geschehen, in dem auch ich mich persönlich einlassen muss auf die Situation. Das muss ich mir auch zutrauen und wollen. Es braucht also meine Bereitschaft, mich auf mein Gegenüber persönlich einzulassen. Wenn ich mich und mein Gegenüber ernst nehme dabei, geht das nicht einfach beliebig. Deswegen ist eine Konsumhaltung nicht aufbauend, da das in diesem Kontext nicht funktionieren kann, weil es dann leer bleibt – ohne Kraft und Substanz.

Und daher ist mein Standpunkt, dass SM kein Konsumprodukt sein kann und soll. Stattdessen ist es vielmehr so etwas wie eine Entscheidung zu einem besonderen Kontakt und Erleben.

Sie sind als mein Sub, mein Sklave, mein Objekt, mein Gefangener, mein Günstling, mein Coachee, mein Bewunderer, mein Leibeigener, was immer … im neutralsten Fall sind Sie ein Interessent oder vielleicht auch Besucher. Was Sie NICHT sind, ist mein Gast oder Kunde. Auch, wenn andere in meinem Umfeld das noch so bezeichnen. Ich als Gegenüber bin dann entsprechend Ihre Dom, Herrin, Benutzerin, Aufseherin, Coach, Bewunderte, Besitzerin usw. Sicher gibt es da noch spezifischere Rollen – auch solche, die Frauen einnehmen, doch ich denke, es ist klar, worum es mir geht. Ich will da eine neue Art des Kontaktes und der Beziehung einleiten.

Und nun zuallerletzt gibt es noch eine Vision: Ich möchte das SM Erleben bei mir, mit mir, im Studio mehr vernetzen. Was ich damit meine: SM könnte noch natürlicher, noch mehr im „Flow“ eingebunden sein. So als Bild mehr wie wenn man in ein Land kommt, in dem „die Frauen führen“ und "die Männer folgen". Zum Wohle aller. Also es geht mir hier nicht um ein plattes Umkehren der Machtverhältnisse. Vielleicht ist es besser ausgedrückt als kollektives Bild: Die Männer dienen der „Weiblichkeit“ und die Frauen stellen ihre Dominanz nicht her, indem sie sich einfach männliche Attribute und Machtinstrumente aneignen, sondern bedienen sich ihrer natürlichen weiblichen Macht, Sinnlichkeit, Intuition etc. und entwickeln und verfeinern diese auch. Im Grunde dienen demnach auch die Frauen der „Kraft des Weiblichen“. Das bezieht dann auch die submissiven Frauen mit ein, die ohnehin sehr machtvoll sein können in ihrer Hingabe.

Und da möchte ich Männer und Frauen gleichermaßen mitnehmen, ansprechen.

Das schwebt mir als Vision vor.

Sicher wird es mich stärken, das voranzubringen, wenn Sie meine Angebote nutzen und damit zumindest auch Ihr Interesse zeigen an dem, was meine Vision ist.

Und darauf freue ich mich wirklich.

Danke fürs Lesen und herzliche Grüße von mir an bekannt oder unbekannt.

Sharka, am 15.03.2014

P.S. Über Kommentare freue ich mich jederzeit. Gerne in meinem Salon Excentric Blog und vielleicht auch bald auf meiner neuen Seite.